10 Unforgettable Lemmy Kilmister Moments

Tod des Motörhead-Sängers

„Mein Gott, da ist Zeug überall in seinem Gehirn“

Wenige Tage nach seinem 70. Geburtstag verstarb Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister völlig überraschend an einer extrem aggressiven Form von Krebs. Nun erinnert sich der langjährige Motörhead-Manager Todd Singerman im amerikanischen „Rolling Stone“-Magazin an Lemmys letzte Tage.

Seinen Geburtstag am 24. Dezember beging Lemmy demzufolge noch mit einer rauschenden Party im legendären Rockclub „Whisky a Go Go“ auf dem Sunset Strip in West Hollywood. Vier Tage später war er nicht mehr am Leben.

Zwei Tage nach der Feier klagte der Sänger über Brustschmerzen und begab sich in eine Notaufnahme. Die Ärzte konnten keinerlei Herzprobleme feststellen und entließen ihn am nächsten Tag.

Dennoch entschieden Singerman und andere Freunde, Lemmy solle sich einem Gehirnscan unterziehen, da sein Sprechvermögen in letzter Zeit stark nachgelassen hatte und der Verdacht bestand, er habe einen Schlaganfall erlitten.

Zwei bis sechs Monate zu leben

„Wir brachten ihn zu Röntgenfachärzten und die sagten: ‚Oh mein Gott, da ist Zeug überall in seinem Gehirn und in seinem Nacken“, erinnert sich Singermann. „Am Sonntag kam dann der Doktor in sein Haus und brachte die Testresultate. Er sagte uns allen, dass Lemmy noch zwei bis sechs Monate zu leben hat.“

Lemmy habe auf die schockierende Nachricht sehr gelassen reagiert, so Singerman: „Er hat es besser aufgenommen als wir alle. Sein einziger Kommentar war: ‚Oh, nur zwei Monate, wie?'“. Im Anschluss habe ihm der Arzt noch einmal versichert, dass niemand mehr etwas für ihn würde tun können. „Ich würde lügen, wenn ich dir sagen würde, es gäbe noch eine Chance.“

Singermans erster Impuls war es, die genaue Diagnose geheim zu halten. Er wollte die Öffentlichkeit lediglich informieren, dass Lemmy an einer schweren Krankheit leide und Ruhe brauche. Davon wollte der Rocker allerdings nichts wissen. „Er sagte: ‚Nein, nein. Du solltest eine Presseerklärung rausgeben. Ich will, dass die Leute wissen, dass es Krebs war. Das ist eine wirklich schlimme Sache und sie sollten es wissen.'“

„Er ist vor meinen Augen gestorben“

Nachdem Freunde und Familie informiert waren, wurde ein Entwurf für die Pressemitteilung erstellt. Krankenschwestern wurden für Schichten in Lemmys Wohnung angeheuert. Laut Singerman wurde außerdem Morphium für den Fall bereitgestellt, dass der Sänger eventuell unter Schmerzen leiden würde. Zum Zeitvertreib ließ sich Lemmy seinen liebsten Videospielautomaten aus der „Rainbow“-Bar in Los Angeles in die Wohnung bringen.

Am darauf folgenden Tag kam der Arzt vorbei und sah nach Lemmy, der stundenlang Videospiele spielte. Später stattete auch Mikael Maglieri, der Besitzer des „Rainbow“, einen Besuch ab und erlebte mit, wie der Sänger auf dem Sofa einnickte und nicht mehr aufwachte. „Mikael rief mich an und sagte: ‚Mein Gott, er ist gerade direkt vor meinen Augen gestorben“‘, erinnert sich Singerman.

 

Cia Lemmy, warst einfach ne coole ehrliche Sau!!!

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