Die geheimen Tests der unzerstörbaren Nokia Smartphones

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Nokias Mobiltelefone gelten spätestens seit dem 3310 als absolut unzerstörbar. Egal ob als Hammer oder als einziger Gegenstand, den Chuck Norris nicht zerstören kann: Nokia hat als Mem das Netz erobert.

Was tut Nokia dafür, damit seine Smartphones dem unkaputtbaren Ruf gerecht werden? 

Egal ob Flagschiff Lumia 925 oder das 41-Megapixel-Smartphone Lumia 1020: Alle aktuellen Nokia-Geräte sind ebenfalls so gebaut, dass sie größten Widerständen standhalten können. Was steckt dahinter? Unseren britischen Kollegen stand Stefan Pannenbecker, Head of Product Design bei Nokia, Rede und Antwort – vor allem im Bezug auf das Metallgehäuse des Lumia 925:

“Das 920 hatte ein Polycarbonat-Gehäuse aus einem Guss. Als wir mit den Planungen des 925 begannen, wollten wir ein echtes Nokia Produkt bauen. Aber die Ausgangssituation war anders – und das hat direkte Auswirkungen auf den Designprozess. Sobald man Metall ins Spiel bringt, muss man die Herstellung komplett anpassen.”

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Aber es hat sich gelohnt: Das Metallgehäuse hat dazu geführt, dass “wir am Ende ein Produkt in der Hand haben, dass sich richtig stabil und eben genau so hochwertig anfühlt, wie man es von Metall erwartet. Das hatten wir zuvor nicht im Lumia-Portfolio”

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Auch Vodafone testet natürlich die Endgeräte, bevor sie auf den Markt kommen. Bei Nokia fangen die umfangreichen Hardware-Tests aber bereits in der frühesten Phase der Produktentwicklung an – und sie gehen weit über das hinaus, was man erwarten würde.

Es gibt unglaublich viele Test- verfahren: Sonnencreme, UV-Licht, Trockner – ein Nokia-Gerät muss das aushalten.

“Beispielsweise stecken wir unsere Prototypen in eine Art Wäschetrockner und lassen das Gerät 400 Durchläufe drehen. Das Ziel ist, dass das Telefon danach noch funktioniert. Außerdem können wir erkennen, wie sich das Design auch bei starker Beanspruchung verhält“

“Wir führen natürlich noch viel mehr Tests durch, auch Dinge an die kein Mensch denken würde. Wir schmieren die Geräte mit Sonnenöl ein, um die Reaktion des Materials zu prüfen. Die Geräte sollen ja nicht altern, nur weil man cremige Hände hat. Wir setzen die Geräte aber auch extrem hellem UV-Licht aus, um zu schauen, wie das Material auf jahrelange Sonnenstrahlen reagiert. Die Farben dürfen schließlich nicht ausbleichen.”

“Natürlich gibt es auch einen Fall-Test. Wir lassen das Gerät von einer gewissen Höhe auf alle Seiten fallen – und auf verschiedene Böden.”

“Natürlich gibt es auch einen Fall-Test. Wir lassen das Gerät von einer gewissen Höhe auf alle Seiten fallen – und auf verschiedene Böden.”

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“Diese Tests laufen während der gesamten Entwicklungszeit. Zum Beispiel haben wir einen der ersten Prototypen des Lumia 925 durch die Tests direkt wieder zerstört. Daraufhin haben wir einen neuen, besseren Prototypen gebaut. Und danach haben wir einen weiteren, noch besseren Prototypen gebaut. So können wir sicher sein, dass das finale Produkt wirklich fehlerfrei ist.”

(Bild: http://knowyourmeme.com – Der Artikel basiert auf einem Vodafone UK Blogbeitrag).

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